Atempause

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Band 4, 3. Auflage Brixen 2003

Robert Pöder 1996: Zur Ausstellung von Traudl und Klaus-Jürgen Wittig

Genau genommen sind wir ja gekommen, um zu schauen und nicht, um zu hören. Und ich selbst muss gestehen, dass ich mir des Widerspruches wohl bewusst bin, wenn ich einen bildenden Künstler und sein Werk im und mit dem Wort begegnen soll.  Denn wollte er sich im Wort ausdrücken, so würde er es wohl als Schriftsteller, als Dichter tun und nicht als Maler. Dazu kommt noch, dass in dieser Ausstellung ja nicht nur die Aquarelle Klaus-Jürgen Wittigs Zwiesprache mit uns halten wollen, sondern auch die in sie hinein und aus ihnen heraus gewobenen Texte seiner Gemahlin Traudl. Da ist es schon ein wenig vermessen, dieser Ganzheitlichkeit noch etwas hinzuzufügen.